getauft werden ...

 

getauft werden - sich taufen lassen
Meist bringen Eltern ihre Kinder in den ersten Monaten ihres Lebens zur Taufe. Dabei kommt zum Ausdruck, dass Gottes Liebe uns von vornherein gilt und dass sie nicht von unserer Einsicht und unserem Glauben abhängt. Die Taufe macht deutlich, dass der Mensch seine Existenz Gott zu verdanken hat, und somit ein Kind Gottes ist.
Sie bleibt aber leer, wenn sie nicht gefüllt wird durch den Glauben. Glaube und Taufe gehören zusammen. Deshalb sind wir als taufende Kirche verpflichtet, die Täuflinge zu unterrichten und alles dafür zu tun, ihnen die Tür zu dem Land, in dem Gott wohnt, weit zu öffnen. Weil Taufe und Glaube zusammengehören taufen wir auch Erwachsene, die mit uns ihren Glauben bekennen.

 

dazu gehören – einen Termin finden
Mit der Taufe ist die Aufnahme in die christliche Gemeinde verbunden. Deshalb findet sie in der Regel im Gemeindegottesdienst am Sonntag morgen statt. In unseren Kirchen gibt es Taufsonntage. in der Regel ist das in der Stadtkirche der 2. Sonntag im Monat, in Wittwais der 3. Sonntag im Monat und in Amtzell nach Bedarf. Die Termine können im Gemeindebüro oder beim zuständigen Pfarramt erfragt werden. In einem Taufgespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin wird der Taufgottesdienst vorbesprochen und die Anmeldung zur Taufe ausgefüllt. Welches Pfarramt für Sie zuständig ist, finden Sie hier


Paten
Pate bei einer Taufe kann zunächst jeder werden, der Mitglied in einer christlichen Kirche ist. Bei einer Taufe in der evangelischen Kirche muss mindestens ein Pate evangelisch sein. Wenn Paten aus einer anderen Gemeinde kommen, als der Gemeinde, in der die Taufe statt findet, so benötigen sie eine Patenbescheinigung. Diese stellt das Pfarramt des eigenen Wohnortes unentgeltlich aus. Meist genügt ein Anruf dort mit der Bitte, die Bescheinigung möge dem Pfarramt Wangen zugesandt werden. Wer Pate werden soll schlagen die Eltern vor und die Kirche vergibt im Gottesdienst das Patenamt, mit dem v.a. die Begleitung des Kindes auch im Blick auf die Fragen des Glaubens verbunden ist. 


gefragt werden
Zur Taufe von kleinen Kindern gehören zwei Tauffragen an die Eltern und Paten. Sie werden gefragt, ob sie wollen, dass ihr Kind getauft wird und ob sie bereit sind, das Ihre dazu beizutragen, es als Glied der Gemeinde Jesu Christi zu erziehen. Später, bei der Konfirmation, sollen die Kinder das Ja ihrer Eltern mit ihrem eigenen Entschluss bekräftigen.


getauft werden
An die Tauffragen schließt sich die Taufformel an: "N.N. ich taufe dich auf den Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" Das ist keine Namensgebung, sondern der Täufling wird mit dem Namen des dreieinigen Gottes verbunden. Danach wird aus dem Taufbecken dreimal Wasser mit der hohlen Hand geschöpft und über die Stirn des Täuflings gegossen.


Taufwasser 

Ohne Wasser gibt es kein Leben auf der Erde. Das Wasser der Taufe ist ein Zeichen, dass Gott uns Leben schenkt.
Wasser wäscht und reinigt. Das Wasser der Taufe ist Zeichen dafür, dass Gott uns in Christus von aller Schuld reinigt.
Wasser kann aber auch bedrohliche Kraft entfalten. Wer aus dem Wasser gezogen wird, der wird aus dem Tod gerettet. Bei den ersten Christen wurden die Täuflinge darum für einen Moment ganz unter das Wasser getaucht. Das bedeutet: in der Taufe erleben wir zeichenhaft unser Sterben und Auferstehen mit Jesus Christus.

 

gesegnet werden

Nach der Taufe wird der Täufling gesegnet. Der Segen ist keine Versicherung, dass ihm fortan nichts mehr geschehen kann, sondern das Versprechen Gottes, dass er bei dem Täufling bleibt und ihn auf seinem Lebensweg begleitet, ganz gleich, was passiert. 


Taufspruch
http://www.taufspruch.de/Ein Bibelwort (Taufspruch) soll den Täufling an seine Taufe erinnern und ihn in seinem Leben begleiten. Ebenso die Taufkerze, die zum Ausdruck bringt, dass Jesus das Licht im Leben des Täuflings ist.