Gospelfreizeit vom 5. bis 8. August 2020 in Viktorsberg

© Ch. & H. Rauch

Gospelfreizeit bedeutet miteinander unterwegs sein, mitreissende Gospels einstudieren unter der Leitung von Gospelchorleiter Rainer Möser.
Gospelfreizeit bedeutet Zeit haben füreinander und miteinander, Natur geniessen in beeindruckender Kulisse, gemeinsame oder individuelle Ausflüge.
Gospelfreizeit bedeutet spirituelle Einstimmung in den Tag, gemeinsam essen und geniessen und ein gemeinsamer Ausklang im Gospelgottesdienst am Sonntag. Mitmachen können alle,die Lust am Singen haben, auch ohne Chorerfahrung.

Zum Anmeldeformular gelangen Sie, wenn Sie auf das Bild klicken.

Weitere Infos im Pfarramt Amtzell

Besuch in Auschwitz-Birkenau und Krakau vom 3. - 9. Juli 2020

© Laila Haug

Sechs Wangener Schülerinnen und Schüler sind auf Initiative von Pfarrerin Friederike Hönig im Sommer 2019 nach Auschwitz gefahren.
Hier ihr Bericht und die Einladung zu einer weiteren Fahrt nach Ausschwitz im Juli 2020 (Näheres s.u.)
„Männer rechts raus! Frauen ohne Kinder links raus! Frauen mit Kindern auch links raus, aber gesondert!“ Mit diesem Befehl werden die Neuankömmlinge im Vernichtungslager Auschwitz II / Birkenau empfangen. Selektion an der Rampe. Es sind schon oft gehörte Worte, die aber einen ganz anderen Klang bekommen, wenn man sich am Ort des damaligen Geschehens befindet. So erging uns, sechs Wangener ElftklässlerInnen, als wir zu Beginn unserer sechstägigen Studienfahrt im Juli in einer fünfstündigen Lagerführung direkt in die Jahre ab 1942 mitgenommen wurden. Die Karlsruher Pfarrerin Claudia Rauch von der Karlsruher Youth Academy und der Geschichtslehrer Tobias Markowitsch begleiteten unsere Reisegruppe von ca. 20 SchülerInnen durch diese besondere Woche in und um Oswiencim. In verschiedenen Workshops und Filmen begegneten wir persönlichen Schicksalen Überlebender, Menschlichkeit in der Unmenschlichkeit und "alltäglichen Grausamkeiten“. Und dass nur der wirtschaftliche Nutzen in Kombination mit dem Ziel der Untermenschen-Vernichtung zu diesem unvergleichbaren Menschheitsverbrechen geführt hat, war uns in dieser Weise nicht bewusst. Ein abschließender Tag in Krakau mit Besuch des Krakauer Ghettos, einer Synagoge mit jüdischem Friedhof und der Fabrik des bekannten Oskar Schindlers, führte uns wieder etwas zurück in die Gegenwart. Viel guter und tiefgehender Austausch half uns, mit der Wucht und der Erkenntnis unserer Erlebnisse umzugehen. Mit neuem Blick auf unser junges Leben und neuer Dankbarkeit für den hier herrschenden Frieden, kehrten wir nach Deutschland zurück.“

Im nächsten Jahr gibt es wieder die Gelegenheit dorthin zu fahren: von Freitag, 3. Juli 2020 bis Donnerstag 9. Juli 2020. Abfahrt in Karlsruhe, 130 Euro für Unterkunft, Programmkosten und Halbpension. Interessierte können sich per Mail bei Pfarrerin Claudia Rauch anmelden! Claudia.Rauch@ekiba.de